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Wannmühlen
Wannmühlen dienen dazu das Getreide von Verunreinigungen zu trennen.
Sie bestehen aus einem von drei Seiten geschlossenem Holzgehäuse, in dem sich Windflügel, Siebe und ein Getreidetrichter befinden.

Die Maschinen wurden von Hand oder einem kleinen Motor angetrieben.
Das von oben eingefüllte Getreide läuft über eine Speisewalze in das Innere der Maschine. Durch 4 hölzerne Flügel wird ein starker Luftstrom erzeugt.

Da leichte Teile in einem Luftstrom weiter fliegen als schwere, kann man nun gesunde
von beschädigten und kranken Körnern trennen. Spreu und Halme sind so leicht, daß sie komplett aus der Maschine ausgeworfen werden. Die gesunden Körner werden aufgefangen und auf ein Sieb geleitet. Größere Steinchen und Erdklumpen werden darauf aussortiert. Das gereinigte Getreide gelangt zum Ausgang, wo es abgesackt wurde, oder aber wie es bei der Bongartzmühle früher eingerichtet war, direkt auf den Trichter des Mahlgangs geleitet wurde.

Im Museum sind drei verschiedene Wannmühlentypen ausgestellt.
Die Älteste ist etwa um 1900 gebaut worden. Alle drei sind sehr ähnlich aufgebaut und unterscheiden sich nur in der Anzahl und der Bewegung der Siebe.

Die älteste Maschine musste noch von; Hand bedient werden. Hierzu ist von außen ein Handrad an einer Riemenscheibe angebracht, die mit einem Flachriemen alle Funktionen der Wannmühle antreibt.
   
Das neueste Modell, von ca. 1940, besitzt eine Keilriemenscheibe, wurde also schon mit einem Motor betrieben. Die Übertragung des Antriebs erfolgt hier mit einem Gestänge.
   

Sollten Sie Anregungen und Tipps haben, mailen Sie uns bitte Ihre Anregungen und Tipps.

Mailadresse:
Bongartzmuehle
Mühlrad Bongartzmühle
Wasserradmontage 1996





Hier sehen Sie die Montage und das
fertig montierte unterschlächtige Wasserrad
im Jahre 1996.

"Unterschlächtig" bedeutet,
dass das Wasser von unten an das Wasserrad geführt wird.


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